Der Schwarzwald ist das
höchste Mittelgebirge Deutschlands mit einer Länge von 160 km.
Er erstreckt sich von PFORZHEIM im Norden, bei einer Breite von 25 km und erreicht im Süden fast
am Bodensee eine Breite von ca. 60 km.
Nach Osten fällt das Waldberg-Land allmählich zur Gaulandschaft am Neckar ab, nördlich
von Pforzheim
und Karlsruhe geht es in den flachen Kraichgau über. Im südlichen Teil stößt es fast
mit der Schwäbischen Alb
zusammen.
Die höchste Erhebung ist im Süden der Feldberg mit 1493 m.
Die Menschen mieden die dunklen, bei schlechtem Wetter schwarz wirkenden Wälder.
Erst durch die Entstehung einiger Klöster lebten die Menschen etwas tiefer im
Inneren des Schwarzwaldes.
Bedingt durch die Möglichkeit der Bergbauarbeiten siedelten sich in den gerodeten Tälern
und Wäldern mit
der Zeit Menschen an und es entstanden Dörfer.
Der Schwarzwald war fast noch unbesiedelt als im Rheintal schon der Handel blühte.
Landwirtschaft konnte im Schwarzwald nicht sehr viel betrieben werden, das Klimas
war zu rau.
Durch den reichhaltigen Baumbestand entwickelten sich aber spezielle Berufe:
der des Holzfällers, der Flößers und Köhlers.
Da der Schwarzwald fast in seiner gesamten Fläche mit Tannenwäldern bedeckt war, wurden
die gefällten
Bäume an Sammelpunkten von Flößern zusammengebunden und über verschiedene Bäche und
Flüsse bis zum
Rhein oder Neckar weitergeleitet.
Riesige, bis zu 50 m lange Stämme, wurden auf den Bächen und Flüssen bis nach
Holland transportiert.
Die Schiffsbauer im Norden benötigten das Holz.
Im Inneren des Schwarzwaldes, wo keine Bäche oder Flüsse in der Nähe waren arbeiteten
die Köhler, Harzer
oder Pechsieder.
Die Stämme konnten von hier aus nicht als Floss in den Norden transportiert werden und
mussten an Ort und
Stelle verabeitet werden. In Meilern brannten sie Holzkohle.
Selbst heute noch haben viele Handwerksberufe etwas mit dem reichen Baumbestand zu tun.
An den Westhängen des Schwarzwaldes entwickelten sich Lanwirtschaftliche Berufe, bis in
Höhen von 400 m
wurden Obst und Wein angebaut und Vieh gehalten.
Wie kommt man in den Schwarzwald ?
Der grösste Teil der Besucher dürfte, aus dem Norden kommend, schon in Karlsruhe
oder in Pforzheim die
Autobahn A8 verlassen.
Auch von Würzburg über Heilbronn - Leonberg
kommende Besucher verlassen die Autobahn A8 in Pforzheim,
um über das Enztal oder das Nagoldtal in den Schwarzwald zu gelangen.
Auf dem Enztalrücken finden Sie die grösste
zusammenhängende Waldfläche in Deutschland mit dem
Wildseehochmoor und den ehemaligen grossherzoglichen Jagdhaus Kaltenbronn.
Das Hotel- und Gaststättenwesen im Schwarzwald ist
weltweit als vorbildlich bekannt.
Egal, ob Sie in einem der weltbekannten Hotels wie
das Brenners Parkhotel in Baden
- Baden,
die Traube Tonbach
in Baiersbronn, das Schlosshotel Bühler - Höhe an der Schwarzwaldhochstrasse bei Bühl,
oder das Hotel vier Jahreszeiten am Schluchsee in Schluchsee, oder in einem kleinen Hotel
oder Gasthof wohnen,
Sie werden immer Behaglichkeit, Sauberkeit und um den Besucher bemühte Gastgeber
vorfinden.
( z.B. waldHotel riexinger
auf dem Sommerberg in Bad-Wildbad )
Die Speisenkarten entsprechen im allgemeinen der
süddeutschen Küche mit viel Fleisch - und Teigwaren, auch Anleihen
an der französichen Küche finden Sie oft.
Schwarzwälder Forellen, Schwarzwälder
Speck und Schwarzwälder Schinken sind Artikel die zum Schwarzwald gehören
wie die gute Luft, die reine Natur und die unvergleichlichen Thermalquellen dieser Region.
Aus unzähligen Quellen im Schwarzwald, vom Norden
bis zum Süden, sprudeln die besten Mineralwässer .
Mit naturreinen Wässern lassen sich hervorragende Biere
brauen, der Schwarzwälder versteht es auch ausgezeichnete Schnäpse, wie das Schwarzwälder
Kirschwasser oder den Himbeergeist und Obstler zu brennen.
Nicht zu vergessen sind die hervorragenden Weine,
die zumeist am Westabfall des Schwarzwaldes zum Rheintal hin wachsen. ( Markgräfler,
Kaiserstühler, Ortenauer, Neuweierer und viele mehr.)
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